Gnadenfrist für Krypto-Firmen endet in den Niederlanden

Gnadenfrist für Krypto-Firmen endet in den Niederlanden

Ab sofort können niederländische Kryptofirmen mit Strafen rechnen, wenn sie sich nicht an die neuen Anti-Geldwäsche-Gesetze (AML) halten, die am 21. April vom niederländischen Oberhaus verabschiedet wurden. Da der Stichtag der 18. Mai 2020 war, läuft jede nicht registrierte Krypto-Firma Gefahr, gegen die neuen Gesetze der Niederlande zu verstoßen.
Regulierung der Finanzaktivitäten bei Bitcoin Gemini

Dieses neue Gesetzespaket trägt den treffenden Namen Anti-Geldwäsche-Richtlinie und schreibt seit gestern vor, dass Unternehmen, die Haft- oder Krypto-to-Fat-Dienste anbieten, registriert werden müssen. Dies gilt jedoch nur für die oben genannten Firmen, und Krypto-to-Crypto-Dienste sind von einer solchen Registrierung ausgenommen.

Die niederländische Bank, oder DNB, ist die für die Regulierung der Finanzaktivitäten bei Bitcoin Gemini innerhalb des Landes zuständige Stelle. Wie man annehmen würde, ist die DNB beauftragt, die neuen Richtlinien der niederländischen Regierung zu erfüllen. Die DNB wird jedoch keine Lizenzen für Kryptogeschäfte ausstellen. Stattdessen werden kostenpflichtige Registrierungen obligatorisch sein und bis zu 34.000 Euro pro Jahr kosten.

Einem Papierpfad folgen

Diese Krypto-Firmen werden stattdessen unter der Aufsicht der Regulierungsbehörden stehen, und dies wird sich auch auf ihre Direktoren erstrecken. So schreibt die neue Gesetzgebung den Unternehmen vor, Risikoprofile zu erstellen und ihre Know-Your-Customer (KYC)-Regeln zu stärken, um jedes Risikoprofil zuzuordnen.

Parallel dazu werden alle Transaktionen einer ständigen Überwachung unterzogen und bei Bedarf verschiedenen Risikoprofilen zugeordnet. Darüber hinaus ist jede Transaktion, die als „verdächtig“ gilt, der Financial Intelligence Unit zu melden.

Warnungen vor Auswirkungen

Die DNB hatte eine Warnung in Bezug auf Unternehmen herausgegeben, die vor Inkrafttreten der neuen Gesetze noch keinen Antragsentwurf eingereicht haben. Wenn sie keinen Antrag eingereicht hätten, könnten diese Unternehmen keine Übergangsregelungen in Anspruch nehmen. Daher erklärte die DNB, dass alle Geschäftstätigkeiten eingestellt werden müssen und die Fortsetzung der Aktivitäten ohne Übergangsregelung den späteren Registrierungsantrag des Unternehmens beeinflussen wird. Darüber hinaus macht der Betrieb ohne Übergangsregelungen ein Unternehmen für Durchsetzungsmassnahmen der DNB verantwortlich.

Die Umsetzung der von der Europäischen Union erlassenen AML5-Gesetzgebung war in vielen Ländern innerhalb der Niederlande Gegenstand von Durchsetzungsmaßnahmen. Dies ist auf die Kosten zurückzuführen, die von Krypto-Firmen zu tragen wären, wenn diese Gesetzgebung innerhalb des Landes eingeführt würde. Daher ist es innerhalb des Landes immer noch umstritten.